Freitag, 13. Februar 2015

Minsker Friedensinitiative auf wackligen Füßen

Nach so viel Blutvergießen und Zerstörung in der Ukraine, ist es doch der sehnlichste Wunsch eines jeden vernunftbegabten Menschen, endlich zu einem Zustand des Friedens zurückzufinden – könnte man meinen...

Nun hat man entscheidende Parteien an einen Tisch bekommen für jene Waffenstillstandsverhandlungen, doch offensichtlich nicht alle. So muss es schon verwundern, wenn der Anführer des Rechten Sektors in der Ukraine, Dimitri Yarosch, bekannt gegeben hat, dass seine Bewegung die Vereinbarungen von Minsk ablehnt. Er kündigte an, dass die paramilitärischen Einheiten des Rechten Sektors nach “eigenen Plänen aktiv weiterkämpfen” werden.

Nun bleibt die Frage, welchen Einfluss die ukrainische Regierung hat auf derartige Marodeure. Offensichtlich wenig oder keinen. Da muss man wohl an den Ausspruch in Goethes Zauberlehrling denken: „Die ich rief, die Geister, werd´ ich nun nicht los...“

Doch wie sollen sich die sogenannten Separatisten in der Ostukraine verhalten? Zumindest haben sie sich friedenswillig gezeigt. Doch wenn sie nun erneut angegriffen werden - und sich wehren – wird man ihnen den „Schwarzen Peter“ des Bruchs der Friedensvereinbarungen zuschieben?

Wie stehen Deutschland, die EU und die USA zu solchen Äußerungen des rechten Sektors? Wir werden abwarten, ob es dazu Meinungsäußerungen geben wird. Sie werden sicherlich recht spärlich ausfallen, da eine instabile Ukraine eher den transatlantischen Interessen entspricht...

Außerdem ist es doch sehr verwunderlich, dass die EU trotz des Friedensplanes von Minsk, beschlossen hat, ein sogenanntes neues Sanktionspaket gegen Russland zu verabschieden. Und aus den USA verstärken sich die Signale, unbedingt Waffen an die Ukraine zu liefern. Warum eigentlich?

Also einerseits die Beteuerungen führender Politiker, dass Frieden und Sicherheit in Europa nur mit Russland gemeinsam möglich sind und andererseits weiterhin solche Drohgebärden. Da geht es offensichtlich nicht um gemeinsame Werte, sondern um glasklare Macht- und Profitinteressen all jener, die an solchen Verschärfungen der Lage beteiligt sind.

Da muss auch die Frage erlaubt sein, was eigentlich hinter den Kulissen „gespielt“ wird. Weiß man vielleicht schon von Aktivitäten der Kiewer Regierung und ihrer Handlanger, die massiv gegen einen Waffenstillstand gerichtet sind und der anderen Seite in die Schuhe geschoben werden sollen?

Welche Rolle spielt wer in diesem schmutzigen "Spiel"? Man kann jene politischen Entscheidungsträger, die eine Verschärfung der gegenwärtigen Situation zu verantworten haben, aus seelischer und geistiger Sicht eigentlich nur bedauern. Sie bauen ein eigenes Karma auf, welches sie einst ganz allein abzutragen haben, auch wenn sie das heute vielleicht noch nicht verstehen wollen oder nicht verstehen können...

Lasst uns also mit unseren Gedanken, Wünschen und Aktionen die Kräfte des Friedens stärken und uns abgrenzen von jenen Kreisen der Politik und des Kapitals, die aus Machtgier mit dem Schicksal vieler Menschen spielen, während sie selbst meinen, "ihre Schäfchen im Trockenen" zu haben.

Ganz in diesem Sinne wünsche ich Euch viel geistige Kraft und Einfluss in den Bereichen, zu denen Ihr Zugang finden könnt.

Euer Hans


1 Kommentar:

  1. Lieber Hans,

    die Bundesregierung in Washington D.C. ist eine Marionette, die das Destabilisieren von Europa überwacht. Doch die Drohnenkrieger werden genauso aus Ramstein verjagt wie die Vasallen in Kiew. Dann sind auch die "Nazis", die jetzt noch von Berlin finanziert werden, Geschichte.

    Der Schachspieler Wladimir Putin grinst, weil er mögliche Züge bereits vorbereitet hat - egal wie weit die Umzingelung durch die NATO noch vorangetrieben wird. BRICS und AIIP lösen den Petrodollar ab, wobei die Volksrepublik China ein Schwergewicht auf der Waage ist.

    http://dzig.de/Perspektiven-fuer-Deutschland

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

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