Wann, wenn nicht zu Weihnachten, sollte man sich einige Gedanken darüber machen, was es bedeutet, in Frieden zu leben. Wie heisst es doch so schön: „Weihnachtsfrieden wird verkündet, unter jedem Lichterbaum...“
Frieden ist immer auch Harmonie, ist Anerkennung des Bestehenden, ist also eine ganz wesentliche Ausdrucksform der Liebe und des Lichtes. Wo kein Frieden ist, ist auch keine Liebe und dort wird es auch das Licht schwer haben...
Das mag für unser eigenes Inneres gelten, aber auch für die Beziehungen innerhalb jeder Familie, zwischen den Menschen in unserem Umfeld, aber auch zwischen Volksgruppen und Staaten.
Wenn wir uns umschauen in der Welt, werden wir viel Unfrieden wahrnehmen. Es sind kranke Gesellschaften mit denen wir es vielfach zu tun haben, Gesellschaften, die auf Liebe hoffen mögen, jene erhoffte Liebe aber heute noch von zu wenig Menschen getragen wird.
In Frieden und Harmonie mit sich selbst und mit anderen Menschen zu leben, das ist die wichtigste Voraussetzung für eigenes Wohlbefinden. Wer eine solche Lebensart entwickeln kann, bekommt das Glück geschenkt. Das Leben ist und wird schön...
Das Glück möchte sicherlich jeder haben. Doch wenn ich die Harmonie nicht finde in meinem eigenen Leben, wenn ich nicht Frieden schliessen kann mit mir selbst, mit meinen Mitmenschen und all den Geschöpfen, die mich umgeben, wie soll ich da das Glück finden?
Selbst habe ich erlebt, wie zahlreiche Menschen aus dem Gottesdienst in einer Kirche gekommen sind und in einer benachbarten Gastwirschaft, unmittelbar nachdem Sie Gottes Segen empfangen hatten, Eisbein gegessen haben. Das Fleisch stammte von Schweinen, die in Massentierhaltung gequält und unter allergrößten Ängsten und höchster Panik vergast und zerteilt worden sind. Da war nicht mehr viel übrig vom Frieden. Da entwickelte sich bereits neue Last, die getragen werden musste.
Wenn Ihr noch Fleisch esst, wisst Ihr, wie diese Tiere gelebt haben? Womit sie gefüttert wurden? Wie sie gestorben sind? Ich kann nur jedem raten, sich auch mit solchen Fragen zu beschäftigen und nicht nur die Wurst auf dem Teller wahrzunehmen... wenn man sich nicht weitere Lasten aufbürden möchte, die man zu tragen dann nicht umhin kommen wird.
Und das hat alles auch mit Heilung zu tun. Nahezu alle Patienten, die in meine Praxis kommen, suchen Heilung oder zumindest Linderung irgendwelcher Beschwerden.
Solche Beschwerden haben sich mit der Zeit entwickelt. Sie sind Ausdruck dafür, dass im Leben des betreffenden Menschen irgend etwas aus der Harmonie, aus der Ordnung gekommen ist.
Wenn man das so sehen kann, ist die Antwort eigentlich ganz einfach. Man sollte sich auf einen Weg begeben, auf dem diese Ordnung wieder hergestellt werden kann. Man muss sich also selbst verändern, wenn man Heilung bekommen will.
Zahlreiche Menschen bitten, wenn es ihnen schlecht geht, zu Gott, um Heilung zu erflehen. Sie bekommen dadurch auch eine Antwort, oft sogar eine Unterstützung auf ihrem Weg. Nur können sie oft weder die Antwort der göttlich geistigen Welt, noch den Weg verstehen, den sie gehen sollten.
Ich selbst kann dazu Anregungen wahrnehmen und an Hilfesuchende weitergeben. Ob solche Ratschläge jedoch angenommen werden, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Für die Gestaltung des eigenen Lebens ist jeder Mensch ganz allein verantwortlich. Er kann sich für gerade Wege zum Glück, aber auch für Umwege entscheiden. In jedem Falle muss er die Folgen seiner Entscheidungen selber tragen.
Heute ist der Heilige Abend an dem der Geburt von Jesus Christus, unserem Heiland, gedacht wird. Wäre das nicht ein guter Anlass, sich auch selbst Gedanken zu machen über den eigenen inneren Frieden, über die Beziehung zu anderen Menschen und Geschöpfen?
Ich meine, dass solche Visionen gerade in der Weihnachtszeit den Göttlichen Segen, der in dieser Zeit so stark wahrnehmbar ist, mit viel Leben erfüllen könnten.
Nun wünsche ich allen Lesern dieser Zeilen gute Ideen und Vorsätze zu diesem Thema, eine schöne, erholsame Weihnachtszeit, und einen guten Start ins Neue Jahr 2015.
Euer Hans

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