Sonntag, 12. März 2017

Sich selbst annehmen

In einer Meditation habe ich die folgende Weisheit empfangen, die für uns alle wohl recht hilfreich sein könnte:

"Sich selbst anzunehmen, so wie man ist - das ist die größte Stärke. Arbeite weiter dran. Dann ist und wird alles gut."

Das scheint mir eine ganz wichtige Lebensformel zu sein, sich selbst annehmen zu können und zwar so, wie man zu einem beliebigen Zeitpunkt ist und sich fühlt.

In guten Zeiten ist das wohl keine Kunst. Da denkt man auch kaum darüber nach. In schlechten Zeiten, in persönlichen Spannungssituationen oder wenn man unter einer Krankheit leidet, dann scheint das schon schwieriger zu sein mit dem Annehmen. Doch in solchen Zeiten ist es umso wichtiger. Es ist die einzige Alternative zum Verzweifeln.

Zweifel an sich selbst ist eine sehr verheerende, negative Kraft. Sie zieht allerlei belastende Seelen- und Geistwesen an und baut auf nahezu allen Ebenen unseres Lebens erhebliche Blockaden auf. Diese Blockierungen behindern wieder jegliche Heilung und Persönlichkeitsentwicklung.

Man muss es also lernen, sich über seine Zweifel und Missempfindungen hinwegzusetzen, gleichsam auf eine höhere Wahrnehmungsebene auszuweichen. Eine solche Fähigkeit entwickelt sich nicht von einem Tag auf den anderen. Da geht es oft sehr langsam voran, doch wenn dies mit geistiger Öffnung verbunden ist, dann auch sehr nachhaltig. Man wird einfach stabiler im Sturm der Zeit.

Hilfreich dabei ist es auch, zu erkennen bzw. wahrzunehmen, dass wir nicht allein sind. Die Frage ist nur, welche unsichtbaren Wesenheiten uns begleiten. Sind es lichtvolle oder graue oder gar dunkelgraue Wesenheiten. Können sie uns unterstützen auf unserem Weg der Heilung und Entwicklung oder bremsen sie uns eher aus, indem sie immer neue Blockaden aufbauen?

Hierbei ist die eigene Initiative gefragt. Tägliches Gebet und/oder Meditation mit dem Ziel geistiger Öffnung und Seelenheilung, auch und besonders mit dem WASSER DES LEBENS haben sich dabei sehr bewährt. Ich sehe es immer wieder, dass jene Patienten die größten Fortschritte machen, die durch die Meditation und weitere positive Veränderungen in ihrem eigenen Leben zu ihrer inneren Mitte, also zu sich selbst, finden.

Wer dazu kein Verständnis aufbringen kann und nicht bereit ist, sein Denken, seine Ernährung, sein Verhalten insgesamt zu verändern, der muss eben leiden. Er wird dann über das Leid zu seiner vorgesehenen Entwicklung geführt. In manchen Fällen kann solch ein Prozess in diesem irdischen Leben nicht abgeschlossen werden. Dann ist ein Verlassen des irdischen Körpers und eine Entwicklungsphase in der geistigen Welt erforderlich. Manchmal reichen dazu recht heftige Träume aus, um zum Nachdenken zu kommen. Manchmal ist aber auch der irdische Tod und eine Weiterentwicklung der Seele in der geistigen Welt erforderlich mit einer späteren Wiedergeburt in einem anderen physischen Körper.

Es wird uns also nichts geschenkt. Was wir in diesem Leben nicht schaffen, müssen wir später nachholen. Deshalb ist es so wichtig, zu erkennen, warum wir überhaupt in der irdischen Welt leben können und dürfen. Einziger Lebenszweck ist die eigene Seelenentwicklung hin zum Guten, zur Harmonie und zur Liebe. Es ist also nicht entscheidend was Du besitzt und was Du bist, sondern vor allen wirst Du danach gemessen, wie Du bist...

Mag sich jeder prüfen, wie weit er bisher gekommen ist auf diesem Weg. Sich dabei selbst anzunehmen, seine Einzigartigkeit zu akzeptieren und zu entwickeln, scheint mir dabei ganz wichtig zu sein.

Wenn man sich dabei gegenseitig unterstützen kann, so wie wir das gemeinsam versuchen, ist es natürlich umso besser.

Ganz in diesem Sinne wünsche ich Euch eine gute Zeit,
die durch viel Licht und Liebe und Verständnis für sich selbst geprägt wird.

Euer Hans

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