Freitag, 10. März 2017

Das große und das kleine Glück

Relativ oft kommen Patienten zu mir mit einer deutlichen Leberbelastung.

Nun ist das ein Phänomen, welches sich nicht immer gleich im Blutbild zeigen muss, für Schulmediziner also eher nicht relevant ist. Und doch ist es spürbar und real vorhanden als erster Schritt zu weiteren organischen Belastungen oder Störungen, manchmal sogar Krankheiten.

Wenn man es energetisch betrachtet, wird die Leber wesentlich versorgt durch einen Energiekanal, der als Lebermeridian bezeichnet wird. In seiner emotionalen Bedeutung wird dieser Meridian auch als Meridian des Glücklichseins und des Frohsinns bezeichnet.

Glücksgefühle stärken also diesen Meridian, Unglücksgefühle schwächen ihn und damit die Energieversorgung der Leber.

Es ist also recht bedeutend für die Gesundheit eines so bedeutenden Stoffwechselorgans, ob ich glücklich oder unglücklich bin. Ja ich muss es noch nicht einmal sein. Es reicht schon aus, wenn ich mich entsprechend fühle.

Nun ist Glück sicherlich ein allgemeinverständliches Hochgefühl. Doch es ist auch nicht so einfach es zu erlangen. Ich selbst erkenne dabei verschieden Stufen einer solchen Glücksentwicklung.

Zuerst kommt die GELASSENHEIT. Das bedeutet, sich nicht durch den Alltagsstress und die Alltagssorgen jagen zu lassen und es zu lernen, die angespannten oder blockierten Gefühle herunterzufahren. Alle Entspannungstechniken sind dazu geeignet.

Gut ist es natürlich, wenn man die Gelassenheit in seine ganze Lebenshaltung hineinbringt. Dann kann einen nicht so schnell etwas aus der Ruhe bringen oder „umhauen“, wie man das so schön sagt.

Die nächste Stufe ist die ZUFRIEDENHEIT. Das ist also die Gelassenheit auf einem höheren Niveau. Ich nehme das Leben so an, übrigens auch die Beschwerden und Krankheiten, wie sie mir begegnen. Bei manchen Patienten höre ich da immer wieder die Worte: „Nutzt doch alles nix. Durch jammern wird es ja auch nicht besser...“ Oder manche sagen auch: „Wolln zufrieden sein...“ obwohl es ihnen körperlich wirklich nicht gut geht. Sie setzen die Emotion über den Schmerz oder die Missempfindung. Von solchen Menschen habe ich diesbezüglich viel lernen dürfen.

Fazit: Die Zufriedenheit steht sogar über der Krankheit... Sie fördert Entspannung, Entkrampfung und Harmonie in den großen und kleinen Dingen des Lebens.

Wenn sich die Zufriedenheit mit der geistigen Dimension der Liebe und des Lichtes verbindet, wird sie zur GLÜCKSEELIGKEIT. Glück ist also nicht, wenn man im Lotto gewinnt. Das kann auch oft zum Unglück führen, wenn es mit Neid und Gier verbunden wird. Glück ist eine geistige Dimension und verbunden mit vielen geistigen Wesen der Liebe und des Lichtes, also mit einem großen Energiestrom.

Alle diese Zustände, also die Gelassenheit, die Zufriedenheit und die Glückseeligkeit wirken stärkend für den Lebermeridian und damit auf die Gesundheit und das Wohlbefinden insgesamt.

Jeder kann solch einen Zustand für sich selbst anstreben. Mal wird es besser gelingen, mal schlechter. Entscheidend ist die Tendenz, die meine Entwicklung prägt. Je mehr ich vorankomme auf dem Weg der Gelassenheit und der Zufriedenheit hin zur Glückseeligkeit, desto wohler kann ich mich fühlen, desto besser komme ich meine gesamten Entwicklung voran.

Ich arbeite für mich selbst jedenfalls ständig dran. Und ich wünsche Dir, dass es auch Dir gelingt, zunächst vielleicht das kleine Glück und dann das immer größere Glück zu finden. Es liegt in Deiner Hand.

Ganz in diesem Sinne wünsche ich allen Lesern dieser Zeilen
von ganzem Herzen viel Erfolg.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Euer Hans

1 Kommentar:

  1. Guten Tag,Hans.Herzlichen Dank für deine Mail. Ich kann dir in einigem folgen und ich finde es gut, dass du den für dich richtigen Weg gefunden hast und versuchst, anderen Menschen zu helfen.Bekanntlich führen viele Wege nach Rom und jeder muss seinen Weg zur Erkenntnis finden. Spannend ist es alle male, deinen Gedankengängen zu folgen.Herzliche Grüße von Alwin.

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