Stellt Euch das vor. Nun regen sich die Leute vor deren Nase eine neue Schweinerei (auf hochdeutsch: Industrielle Schweinemastanlage) für 15 000 Tiere gebaut werden soll, auch noch darüber auf. Das kann der Thüringer Minister für Landwirtschaft und Umweltschutz Jürgen Reinholz (CDU) überhaupt nicht verstehen.
Für die besorgten Einwohner von Immenrode, hat der Minister auch gleich noch einen Tipp parat, nachzulesen in der Ostthüringer Zeitung vom 04.04.2014:
"Früher stand der Schweinestall mitten im Ort. Heute gibt es jedes Mal Aufstände, wenn eine neue Anlage gebaut werden soll. Wen es stört, der muss halt in die Karibik ziehen oder auf die
Dabei haben die Immenröder Bürger noch nicht einmal etwas gegen Schweinemastanlagen. Was sie aber ablehnen, sei die Größenordnung der geplanten Anlage: "Wir sind nicht gegen Landwirte oder Tierzuchtbetreiber. Wir sind nur dagegen, dass da direkt am Ort eine Anlage für 15.000 Schweine entstehen soll, die später ohne große Probleme für bis zu 50.000 Tiere ausgebaut werden kann."
Das ist aber nur ein Beispiel. In Sachsen und Brandenburg sollen Schweinequälfabriken für jeweils 80 000 Schweine entstehen. Gebaut und finanziert werden sie von niederländischen Investoren, weil in den Niederlanden Anlagen dieser Größenordnung verboten sind...
Nun kocht die ganze Diskussion wieder einmal hoch wegen des Gestankes... Doch das ist ja nur ein Aspekt dieser Tierquälerei...
Dabei sollten wir nicht vergessen, dass das Kapital dem Markt folgt. Solange Schweinefleisch verkauft werden kann, wird es produziert, zu welchen grausamen Bedingungen auch immer.
Nun kann man dagegen protestieren und protestieren. Damit jedoch wird man die Marktsituation nicht verändern können - und es wird weiter gequält... wenn nicht an dem einen Ort, dann an einem anderen...
Das Einzige was funktioniert, ist der Verzicht auf den Kauf von Fleisch aus industrieller Massentierhaltung. Damit kann jeder von uns etwas Wirksames tun. Doch keine Sorge, man muss dabei auf nichts verzichten. Es gibt viele interessante und köstliche vegetarische Alternativen. Auch möchte ich behaupten, dass ein solcher Verzicht eine überaus wirksame Gesundheitsvorsorge darstellt.
So kann ich bei nahezu allen meinen Patienten, die noch Fleisch solcher gequälten und kranken Tiere essen, eine überaus hohe Dioxinbelastung im Bindegewebe feststellen. Nicht jeder wird durch ein solches Gewebsgift sofort krank. Doch bei den meisten Leuten ist das ein schleichender Prozess. Treten die ersten Symptome auf, werden sie mit Tabletten betäubt... bis der Körper nicht mehr anders kann und stärkere Krankheitsbilder entwickelt...
Dazu kommen dann noch die Angsthormone in solchem Fleisch und das Karma (Schuld), die mit solch einer Tierhaltung verbunden sind. Könnt Ihr Euch vielleicht die Panik vorstellen, die diese Tiere erleiden, kurz vor Ihrer Vergasung? Manche Tiere sind dabei noch nicht einmal wirksam betäubt. Ihnen wird unter größten Schmerzen und bei vollem Tierbewußtsein der Körper aufgeschlitzt. Alle diese Informationen, diese Hormone, diese Schuld sind im Steak und der Wurst enthalten, die aus solchen gequälten, kranken Tieren gemacht wird. Alles ist mit allem verbunden...
Fleisch mit solch einer Geschichte kann nur verkauft werden, wenn Menschen unwissend gehalten werden, wenn ihnen die Wahrheit verschwiegen wird und sie einen solchen Manipulationsgrad erreicht haben, dass sie diese Wahrheit nicht interessiert. Das Fleisch wird nicht mehr in Verbindung gebracht mit dem Tier, welches dafür gelebt und gelitten hat.
Eine solche Verdrängung funktioniert aber nur auf der reinen Bewusstseinsebene. Auf der seelischen Ebene funktioniert sie nicht mehr. Die Seele jener Menschen, die regelmäßig von solchen Fleischprodukten essen, wird krank..!
Mir braucht das niemand zu glauben. Jeder hat das Recht, sich selbst durch eigenes Leid davon zu überzeugen.
Nun wünsche ich Euch nicht das Leid, sondern die Freiheit einer klugen Entscheidung. Man mag darüber nachdenken oder auch nicht. Die Wirklichkeit wird einen jeden einholen...
Liebe Grüße und alle guten Wünsche
Euer Hans
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